Unabhängiger Ratgeber zu Vorräten im Haushalt und zum Lagern von Lebensmitteln. Wir verkaufen nichts, geben keine medizinischen Ratschläge und haben nichts mit der früheren Website unter dieser Domain zu tun. Wählen Sie im Notfall die 112 oder die örtliche Notrufnummer.

Glossar

Glossar

In diesem Bereich erklären wir Begriffe, die auf Verpackungen und in Gesprächen über Vorräte vorkommen. Sie sind in drei Gruppen geordnet: was in der Kennzeichnung steht, wie Lagerung funktioniert und was bei Ausfällen nützlich ist. Die Erklärungen sind bewusst einfach und kommen ohne Zahlen aus: Konkrete Daten und Bedingungen für jedes Lebensmittel stehen auf seiner Verpackung.

Die Verpackung ist das ehrlichste Nachschlagewerk: Darauf steht bereits, wie lange und wo ein Lebensmittel gelagert wird. Sie müssen den Aufdruck nur aufmerksam lesen.

— Anmerkung der Redaktion

Kennzeichnung

Mindestens haltbar bis / zu verbrauchen bis
„Mindestens haltbar bis“ nennt das Datum, bis zu dem ein Lebensmittel bei richtiger Lagerung seine Eigenschaften behält. „Zu verbrauchen bis“ steht auf leicht verderblichen Lebensmitteln und ist eine feste Grenze. Wurden die Lagerhinweise nicht eingehalten, können Sie sich auf kein Datum mehr verlassen.
Herstellungsdatum
Der Tag, an dem das Lebensmittel hergestellt oder verpackt wurde. Für sich allein sagt es nicht, bis wann es gegessen werden kann – dafür schauen Sie auf das Haltbarkeitsdatum.
Lagerhinweise
Der Aufdruck auf der Verpackung, wo und wie das Lebensmittel aufbewahrt wird: trocken, kühl, vor direkter Sonne geschützt, im Kühlschrank. Von diesen Bedingungen hängt ab, ob es bis zum Ende der Frist sicher bleibt.
Nach dem Öffnen
Der Hinweis auf der Packung, wie und wie lange das Lebensmittel aufbewahrt wird, wenn es geöffnet ist. Oft ist diese Frist kürzer und die Bedingungen sind strenger, deshalb notieren Sie den Tag des Öffnens am besten direkt auf der Packung.

Lagerung

Rotation
Eine Ordnung, bei der sich der Vorrat ständig erneuert: Was zuerst kommt, wird zuerst verbraucht. Neue Packungen kommen nach hinten, verwendet wird zuerst, was am längsten liegt.
Luftdichte Behälter
Gut schließende Gläser und Dosen, in die Sie Getreide, Mehl und Zucker umfüllen. Sie schützen vor Feuchtigkeit, Gerüchen und Insekten und zeigen, wie viel noch übrig ist.
Vorratskammer
Jeder trockene, kühle und dunkle Platz für Vorräte: ein eigener Raum, ein geschlossener Schrank oder eine Nische. Hauptsache, weit weg von Heizung, Herd und Feuchtigkeit.
Vorratsschädlinge
Insekten, die sich in Getreide, Mehl und Trockenobst einnisten, sowie Nagetiere. Befallene Lebensmittel werden weggeworfen, der Platz wird gereinigt und getrocknet, benachbarte Vorräte werden geprüft.

Ausfälle

Taschenlampe
Die wichtigste Lichtquelle bei einem Stromausfall: sicherer als Kerzen, weil sie kein offenes Feuer hat. Bewahren Sie sie an einem festen Platz auf und prüfen Sie die Batterien.
Powerbank
Ein tragbarer Akku zum Laden des Handys. Leer nützt er nichts, deshalb laden Sie ihn ab und zu auf und nicht erst, wenn etwas passiert ist.
Wasservorrat
Trinkwasser in verschlossenen Behältern, das nach dem Datum auf der Packung erneuert wird. Wie viel Sie bereithalten, entscheidet jede Familie selbst – je nach Personen, Tieren und üblichem Verbrauch.
Kontaktliste auf Papier
Ein Zettel mit den Nummern von Angehörigen, Nachbarn, Hausverwaltung und Arztpraxis. Er hilft, wenn das Handy leer ist oder verloren geht. Im Notfall wählen Sie die 112 oder die örtliche Notrufnummer.

Weiterlesen

  • Praxis

    Schritt-für-Schritt-Beitrag, wie Sie ohne Panik einen Vorrat anlegen. Dort finden Sie auch den Katalog der Beiträge.

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Quellen

  • Kennzeichnung und Lagerhinweise auf Lebensmittelverpackungen
  • Allgemeine Empfehlungen von Rettungs- und Katastrophenschutzdiensten zum Vorrat zu Hause (Grundsätze)
  • Redaktionelle Beiträge des Ratgebers Ctokmarket

Die Angaben entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung. Lagerbedingungen und Haltbarkeit unterscheiden sich von Lebensmittel zu Lebensmittel, daher ist der Aufdruck auf der Verpackung immer der wichtigste Anhaltspunkt. Über geplante Abschaltungen und das Vorgehen bei Störungen in Ihrem Haus informieren Hausverwaltung, Versorger und örtliche Behörden.